Die Instrumente

Die Osmanen kannten eine Vielfalt von Instrumenten. Es gab Saiteninstrumente u.a. vier verschiedene Laute. Die Langhalslaute (tanbur, in der klassischen türkischen Musik), Mittel- Langhalslaute (lavta), Langhalslaute (baglama / saz /mit dem ältesten Name als kopuz), Kurzhals Laute (Ud), die Harfe (çeng), die Zither (kanun) und das sog. Hackbrett, eine mit Stäbchen geschlagene Zither (santur). Auch Streichinstrumente existierten in verschiedenen Varianten, etwa als Fideln (kemençe, rumi rebab) oder Spießgeigen (ıklık). Unentbehrlich waren auch Blasinstrumente, so die Rohrflöte (ney), die Panflöte (mıskal) und vor allem die Oboe (zurna). Diese traten häufig in Kombination mit Rhythmusinstrumenten auf, wie Pauken (kudüm, nakkare), Becken (zil) und Rahmentrommeln (def) mit oder ohne Schellen.